Zement gut, alles gut? Die Baustoffindustrie auf dem Weg zur grünen Transformation!
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Wusstest du, dass die Baubranche etwa 60 Prozent der Abfälle in Deutschland verursacht?
Doch was, wenn wir diesen Abfall als Rohstoff betrachten würden?
Genau das macht die STRABAG jetzt konkret: Mit dem neuen Wertstrommanagement-Standort im Hafen von Neuss wird Bauabfall in hochwertige Rohstoffe umgewandelt.
Darüber spreche ich mit der Technischen Betriebsleiterin Melanie Hegemann und dem Kaufmännischen Standortleiter Andreas Thull.
Der Prozess ist elegant:
Mineralische Abfälle werden mit modernster Technik in drei Fraktionen getrennt, zertifiziert und direkt als Ersatzbaustoffe weiterverwendet. Kapazität: 250.000 Tonnen pro Jahr. Gelebte Kreislaufwirtschaft.
Was mich beeindruckt hat:
Das Team arbeitet mit HVO-Treibstoff und vollständig elektrischen Maschinen. Der elektrische Radlader, liebevoll "Biene" genannt, wurde anfangs skeptisch betrachtet, ist jetzt aber das Lieblingsgerät aller Mitarbeitenden.
Auch die Trimodalität des Standorts macht diesen nachhaltig. Materialien können per Lkw, Schiff oder Schiene an- und aptransportiert werden. Ein Schiff ersetzt etwa hundert Lastwagen. Das senkt CO₂-Emissionen deutlich. Gleiches gilt auch für Zugtransporte.
Die eigentliche Erkenntnis:
Nachhaltigkeit entsteht durch Überzeugung, Offenheit für Neues und aktives Gestalten.
Höre jetzt rein und erfahre alles über den neuen Wertstrommanagement Standort, seine Entstehung und Möglichkeiten!
Bis zur Veröffentlichung am 09.03.2026 kannst du dir hier die aktuelle Folge von Tiefgründig anhören:
Zement gut, alles gut? Die Baustoffindustrie auf dem Weg zur grünen Transformation!
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