Zement gut, alles gut? Die Baustoffindustrie auf dem Weg zur grünen Transformation!
In dieser...
Wusstest du, dass die Baubranche etwa 60 Prozent der Abfälle in Deutschland verursacht?
Doch was, wenn wir diesen Abfall als Rohstoff betrachten würden?
Genau das macht die STRABAG jetzt konkret: Mit dem neuen Wertstrommanagement-Standort im Hafen von Neuss wird Bauabfall in hochwertige Rohstoffe umgewandelt.
Darüber spreche ich mit der Technischen Betriebsleiterin Melanie Hegemann und dem Kaufmännischen Bereichsleiter Andreas Thull. Beide durfte ich bei der Eröffnung des Standorts im Sommer 2025 kennenlernen.

Der Prozess ist elegant:
Mineralische Abfälle werden mit modernster Technik in drei Fraktionen getrennt, zertifiziert und direkt als Ersatzbaustoffe weiterverwendet. Kapazität: 250.000 Tonnen pro Jahr. Gelebte Kreislaufwirtschaft.
Was mich beeindruckt hat:
Das Team nutzt sowohl HVO-Treibstoff als auch vollständig elektrisch betriebene Maschinen. Der elektrische Radlader, liebevoll "Biene" genannt, wurde anfangs skeptisch betrachtet, ist jetzt aber das Lieblingsgerät aller Mitarbeitenden.
Auch die Trimodalität des Standorts macht diesen nachhaltig. Materialien können per Lkw, Schiff oder Schiene an- und aptransportiert werden. Ein Schiff ersetzt etwa hundert Lastwagen. Das senkt CO₂-Emissionen deutlich. Gleiches gilt auch für Zugtransporte.
Die eigentliche Erkenntnis:
Nachhaltigkeit entsteht durch Überzeugung, Offenheit für Neues und aktives Gestalten.
Höre jetzt rein und erfahre alles über den neuen Wertstrommanagement Standort, seine Entstehung und Möglichkeiten!
Hier kannst du dir diese Folge von Tiefgründig dirkt anhören:
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