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#022 - CO₂-Schattenpreise: Schlüssel zum nachhaltigen Bauen?
Die Bauindustrie trägt erheblich zu den globalen CO₂-Emissionen bei – und damit auch eine immense Verantwortung, diese zu reduzieren. Doch wie kann das gelingen?
In dieser Folge von Tiefgründig gibt Moritz Püstow von der KPMG faszinierende Einblicke in ein Konzept, das die Baubranche revolutionieren könnte: CO₂-Schattenpreise.
Was steckt dahinter?
CO₂-Schattenpreise machen die Klimafolgekosten von Bauvorhaben sichtbar und vor allem kalkulierbar. Statt nur die reinen Investitionskosten zu betrachten, werden auch die Emissionen und Umweltwirkungen über den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie oder Infrastruktur berücksichtigt. Diese werden in CO₂-Äquivalenten gemessen, dann mit einem sogenannten Schattenpreis multipliziert. Somit sind die Gesamtkosten aus echten Preisen und Schattenpreisen maßgeblich für die Zuschlagserteilung.
Warum das wichtig ist:
1. CO₂-Schattenpreise schaffen echte Anreize für eine grüne Transformation der Bauindustrie.
2. Der Staat ist rechtlich verpflichtet, den Klimaschutz aktiv voranzutreiben – die Bauwirtschaft muss Teil der Lösung sein.
3. Lebenszykluskosten sollten die Basis für öffentliche Ausschreibungen werden, um nachhaltige Projekte langfristig zu fördern.
Und sonst so?
Wir diskutieren das Konzept, die rechtlichen Rahmenbedingungen und welche Herausforderungen mit der Umsetzung verbunden sind.
Höre jetzt rein und entdecke, wie CO₂-Schattenpreise die Baubranche verändern können!
Hier findest du das Impulspapier.
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