Gerhard Feldmeyer sieht Kreislaufwirtschaft als Überlebensstrategie für die Baubranche an.
Nach 40 Jahren als Architekt entschied er sich vor drei Jahren bewusst für einen Neuanfang bei Madaster. Seine internationalen Erfahrungen in Megastädten wie Tokio, Shanghai und Seoul hatten ihm die Augen geöffnet.
Die Beobachtungen von Deponien und Abbaustätten machten ihm deutlich:
Wir leben auf Kosten zukünftiger Generationen.
Deutschland exportiert beispielsweise wertvollen Aluminiumschrott aus Fenstern und Fassaden ins Ausland. Eine verpasste Chance für die europäische Kreislaufwirtschaft, denn das Material könnte durch spezialisierte Prozesse wieder zu Fenstern oder Fassadenprofilen werden.
Übertragen auf den Infrastrukturbau bestehen insbesondere bei Brücken große Potenziale zur Materialrückgewinnung und zur Steigerung der Ressourceneffizienz, etwa durch modulare Bauweisen. Im Vergleich zum Hochbau besteht ein großer Vorteil darin, dass die Materialvielfalt deutlich überschaubarer ist.
Kann zirkuläres Bauen zum Standard werden?
Gerhard Feldmeyer ist davon absolut überzeugt und sieht die Lösung in einem gesellschaftlichen Bewusstseinswandel.
🎧 Hör rein und erfahre mehr über Kreislaufwirtschaft im Hochbau und wie wir das auf den Infrastrukturbau übertragen können!
Bis zur Veröffentlichung am 13.07.2026 kannst du dir hier die aktuelle Folge von Tiefgründig anhören: